Wolf

Canis Lupus

Der Wolf, quasi exklusiv durch die direkte Verfolgung durch den Menschen lange verschwunden, hat in den letzten 15 Jahren ein beachtliches Comeback in Europa hingelegt, so dass tatsächlich auch eine Rückkehr in die Benelux-Staaten möglich und sogar wahrscheinlich ist.

In diesem Kontext haben das Ministerium für Nachhaltige Entwicklung und Infrastruktur und die Naturverwaltung zwei Dokumente veröffentlicht:

  • In Zusammenarbeit mit dem Nationalmuseum für Naturgeschichte wurde eine Broschüre mit dem Titel Wölfe in Luxemburg? erstellt, die sich vor allem an die breite Öffentlichkeit richtet, seien es Privatpersonen, Schulen, u.s.w., und über den Wolf aufklären soll.

  • Der Aktions- und Managementplan für den Umgang mit Wölfen in Luxemburg hingegen richtet sich eher an Zielgruppen, welche direkt in Konflikt mit dem Wolf kommen könnten, wie z.B. Schafzüchter. Dieses Dokument wurde von der Begleitgruppe „Wolf“ erarbeitet, die sich aus zahlreichen Interessensvertretern und staatlichen Strukturen zusammensetzt.

Ziel dieser Dokumente ist es, ein möglichst Konflikt-freies Zusammenleben zwischen Mensch und Wolf zu erreichen.

 

Aktions- und Managemenplan für den Umgang mit Wölfen in Luxemburg

Die Rückkehr des Beutegreifers Wolf kann neben sehr positiven Einflüssen auf das Ökosystem Wald jedoch auch mit Problemen und Konflikten verbunden sein, da Wölfe manchmal Nutztiere reißen, vor allem Schafe. Um solche Konflikte so gering wie möglich zu halten, ist es wichtig von vorne herein den Umgang mit dem Wolf genau zu definieren. Genau dies geschieht in dem Aktions- und Managementplan für den Umgang mit Wölfen in Luxemburg. Neben einer eingehenden Vorstellung der Biologie und Ökologie des Wolfs werden vor allem mögliche reale aber auch gefühlte Probleme angesprochen, und Lösungen aufgezeigt, wie z.B. ein System für die Entschädigung möglicher Verluste oder die Bezuschussung der Kosten von Präventionsmaßnahmen.

Bei der Erstellung dieses Dokuments wurde großen Wert darauf gelegt, alle Akteure mit einzubinden, vor allem natürlich aus dem am meisten betroffenen Bereich der Schaf- und Ziegenhalter, aber auch aus der Landwirtschaft insgesamt, der Wissenschaft, dem Naturschutz, den Privatwaldbesitzern und der Jagd. Es ist in Luxemburg gelungen, gemeinsam mit allen Betroffenen ein Dokument zu erstellen, und dies in einem konstruktiven und zielorientierten Prozess.

 

 

Anhang 1 Formular CL-1.01
Antrag zur Förderung von Preventionsmaβnahmen gegen Übergriffe von Grossraubtieren auf Nutztiere

Annexe 1

Formulaire CL-1.01
Demande de subside pour des mesures préventives contre des attaques de grands prédateurs

Anhang 2
Formular CL-2.01
Sichtbeobachtung Wolf

Annexe 2 Formulaire CL-2.01
Observation de loups
Anhang 3 Formular CL-3.01
Meldung von Wolfshinweisen
Annexe 3

Formulaire CL-3.01
Indices de présence

Anhang 4
Formular CL-4.01
Schadensprotokoll für die Begutachtung gerissener oder verletzter Nutztiere
Annexe 4 Formulaire CL-4.01
Rapport d'expertise d'animaux d'élevage tués ou blessés
Anhang 5 Formular CL-5.01
Protokoll für die Begutachtung gerissener Wildtiere

Annexe 5 Formulaire CL-5.01
Rapport d'expertise d'animaux sauvages tués
Anhang 6 Formular CL-6.01
Monitoring Provoziertes Heulen
Annexe 6 Formulaire CL-6.01
Monitoring d'hurlement provoqué
Anhang 7
Risse von Nutztieren durch Groβraubtiere - Entschädigungsprozedur Annexe 7 Animaux d'élevage tués par des grands prédateurs - Procédure d'indemnisation
Anhang 8 Verwaltung des Wolfsmonitorings Annexe 8 Gestion du monitoring du loup
Anhang 9 Mindestanforderungen für Präventionsmaβnahmen gegen Übergriffe von Groβraubtieren auf Nutztiere
Annexe 9 Conditions minimales pour les mesures de prévention
Anhang 10 Jährliche Berichte der Naturverwaltung betreffend das Thema Wolf Annexe 10 Rapports annuels de l'ANF concernant le loup

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